Schauspielerin Inka Friedrich: Durch Verlust des Engagements in Schockstarre

Die Schauspielerin Inka Friedrich, dem Kinopublikum bekannt durch den Film „Sommer vorm Balkon“, konnte den Verlust ihres festen Engagements am Hamburger Schauspielhaus nicht verkraften.

„Ich war in einer Schockstarre“, erinnert sich Friedrich im ZEITmagazin: „Ich fiel erst mal ins Bodenlose. Das kratzte ziemlich am Selbstwert.“ Es sei zu dieser Zeit einiges zusammengekommen. „Ich glaube, wenn es im Leben mal rutscht, dann alles auf einmal.“

 

Von alleine sei sie aus diesem Tief nicht herausgekommen, aber dann hat sie ein Angebot von der Berliner Schaubühne bekommen, und der Regisseur Werner Düggelin habe zu ihr gesagt: Inka, ‚ver-tragödie’ dich doch nicht so.“ „Daraufhin musste ich herzhaft lachen, denn Düggelin hatte total recht. Das war ein rettender Satz. Ich litt nicht Hunger, ich hatte keinen Krebs.“ Friedrich spielt am Theater Basel, am Hamburger Schauspielhaus und am Deutschen Theater Berlin.