John Cleese: „Ich glaube, ich war jahrelang depressiv“

John Cleese, ehemaliges Mitglied der legendären britischen Komikergruppe ‚Monthy Python‘, musste erst lernen traurig zu sein.

Eine Gruppentherapie habe ihm geholfen: „Es klingt wie ein Klischee, aber so habe ich Zugang zu meinen Gefühlen gefunden“, so Cleese im ZEITmagazin. Der Therapeut habe ihm erklärt, dass es sich bei Depression um eingefrorene Traurigkeit handele, „mir wurde klar, dass ich diese Traurigkeit zulassen muss, um im Leben voranzukommen“.

 

An der Liebe wäre er zuvor beinahe verzweifelt. „Als meine erste Ehe scheiterte, ging es mir sehr schlecht“, sagt Cleese dem ZEITmagazin, „ich glaube, ich war jahrelang depressiv, ohne zu wissen, wie ich da wieder rausfinden konnte.“ Nach zwei weiteren gescheiterten Ehen ist Cleese mit seiner vierten Frau endlich glücklich: „Wir sind seit sechs Jahren zusammen, und ich fühle mit ihr eine Liebe, die ich so noch nicht kannte. Es ist nicht nur das Gefühl, geliebt zu werden, sondern diese Liebe auch für immer erwidern zu können. Das alleine zählt.“