Die Regisseurin Yael Ronen über ihre Drogenerfahrungen

Regisseurin Yael Ronen: „Früher habe ich Tabletten genommen, Antidepressiva sind sehr verbreitet in Israel, man konsumiert sie wie Süßigkeiten.“

 

Yael Ronen, Regisseurin am Berliner Maxim-Gorki-Theater, hat Drogenerfahrungen gemacht, die ihr gegen Depressionen geholfen haben. Ronen, 39, die aus Israel stammt, sagt im ZEITmagazin: „Früher habe ich Tabletten genommen, Antidepressiva sind sehr verbreitet in Israel, man konsumiert sie wie Süßigkeiten.“ Dann habe sie auf einer Südamerika-Reise Ayahuasca entdeckt, einen halluzinogenen Sud, mit dessen Hilfe man tranceartige Gruppenerfahrungen machen könne. „Sie kann eine ganze Nacht dauern, ist sehr emotional und öffnet auf erstaunliche Weise dein Unterbewusstsein. Meine Erfahrung ist: Eine Ayahuasca-Nacht bringt mehr als zehn Jahre Psychoanalyse.“